In der Gold- und Silberschmiedeinnung Dresden & Oberlausitz sind die selbständigen Gold- und Silberschmiede zusammengeschlossen, um gemeinsame Interessen zu fördern. So möchten wir Ihnen einige Informationen zu unserem Handwerk geben. 

Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Jürgen Karpinski

Soweit bekannt ist, wurde die Goldschmiedeinnung Dresden am 26. April 1542 gegründet. Aus dieser Zeit findet man im Weißsilberzimmer des historischen grünen Gewölbes im Dresdner Schloß einen historischen Innungspokal (Abb.). Im 19. Jahrhundert bestand  zwischenzeitlich keine Innung. 

Im Jahr 2007 fusionierten die Innungen von Dresden und der Oberlausitz zur Gold- und Silberschmiedeinnung Dresden & Oberlausitz.

Man sollte wissen, dass der Silberschmied Gerät fertigt, also Bestecke, Kannen, Tabletts u.ä.. Des weiteren fertigt und restauriert er sakrales Gerät wie beispielsweise Monstranzen oder Abendmahlskelche. Als Material verarbeitet er dabei vorrangig Silber, je nach Anlass und Auftraggeber aber auch Gold oder andere edle Metalle. 

Der Goldschmied fertigt Schmuck aus Gold, aber auch Silber, Platin, Palladium und beliebige Kombinationen aus diesen Edelmetallen. Er verarbeitet Edelsteine, Perlen und andere Besatzmaterialien. In die Schmuckstücke wird das Markenzeichen des jeweiligen Betriebes, der Firmenstempel und der Feingehalt des Edelmetalls gestempelt bzw. punziert.

Ob Sie einen Verlobungsring, Trauringe, eine Umarbeitung alter Trauringe oder auch die neue Verarbeitung Ihres Altgoldes wünschen, die Handwerksmeister unserer Innung sind kreative und erfahrene Goldschmiede. Gern wird für Sie ein individuelles Unikat gefertigt werden.